Funso Jinkaku - Überarbeitung Charakter-BW

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Funso Jinkaku - Überarbeitung Charakter-BW

Beitrag von Funso Jinkaku am Di Feb 18, 2014 1:55 am

Charakter Akte
Funso Jinkaku




"I... fear... myself."


Steckbrief

Rufname: Jinkaku, meistens jedoch einfach nur Jin

Familienname: Funso

Beiname: -

Alter: 308 Jahre

Alter(äußerlich): ca. 19 Jahre

Größe: 1,84 m

Gewicht: 80 kg

Geburtsort: Savannah, USA

Wiedergeburtsort: Nord-Rukongai, 80. Bezirk, Zaraki

Besonderes: Jin hat eine zweite Persönlichkeit, die jedoch inzwischen nur noch äußerst selten auf den Plan tritt.


Charakter


"I'm not another person, after all!"


Aussehen:
Jin ist für einen Mann durchschnittlich groß. Seine antrainierten Muskeln sind meistens unter seiner Kleidung verborgen, genauso wie seine Augen meist unter seinen braunen Haaren verborgen sind. Sind seine Augen sichtbar, fallen sie mit einem seltsamen Rotton auf. Seit er einen inneren Hollow besitzt, verfärben sich seine Augen bei der Persönlichkeitsänderung interessanterweise, sodass sie ein helles weiß annehmen. Seine Haare folgen inzwischen keiner bestimmten Frisur mehr. Hinten fallen sie ihm jetzt bis in den Nacken, und vorne sind sie nicht mehr allzu lang, sodass man ihm noch vernünftig ind ie Augen blicken kann.
Sein restlicher Körper ist unauffällig. Viel auffälliger ist seine Kleidung, welche darauf ausgelegt ist möglichst viel von ihm zu verbergen. Seit seiner Rückkehr aus Hueco Mundo, nach welcher er neue Kleidung benötigte, kleidet er sich nicht mehr ganz so zugeknöpft. Seine kurze, schwarze Jacke hat immer noch eine Kapuze, die er jedoch bedeutend seltener trägt. Sein oft rotes Oberteil hat keinen schützenden Effekt mehr wie zuvor, sondern ist aus demselben Material wie jedes andere Shirt auch. Jins Hosen lassen meist viel Bewegungsfreiheit zu, soll heißen er trägt keine sehr engen Hosen, da er sich in diesen nicht bewegen kann. Seine Schuhe sind ein Paar bequeme und stabile Sportschuhe.
Zudem trägt Jin Handschuhe, eigentlich zu jeder Zeit. Diese sind rot.

Sein innerer Hollow sieht Jin sehr ähnlich, aber er kleidet sich viel freizügiger, und zeigt so viel Haut. Im Gegensatz zu Jin nämlich trägt er einen langen, offenen Mantel weißer Farbe und lediglich eine kurze Hose darunter. Seine Augen sind von dem typischen schwarz-gelb. Diese verbirgt er aufgrund eines etwas kürzeren Haarschnittes nicht ganz so, wie Jin es bei seinen tut.
Im starken Gegensatz zu seinem Mantel ist seine Haut viel dunkler als bei Jin, jedoch geht dies eher in einen Grauton, als wie bei Menschen üblich zu braun.

Auftreten:
Jin tritt am liebsten überhaupt nicht vor anderen auf, und eben diese Tatsache sagt schon viel über ihn.
Wenn möglich, versteckt sich Jin oder bleibt im Hintergrund. Muss er jedoch zwangsweise mit jemandem kommunizieren, so hält er den Kopf meist gesenkt und bringt sein größtmögliches Maß an Respekt und Demut auf. Ihm würde nie einfallen, einem Ranghöheren respektlos zu begegnen, und Rangniedrigere behandelt er nicht anders.
Selbst seine Feinde behandelt er auf eine nahezu respektvolle Weise. Provokationen und Beleidigungen sind ihm fremd, selbst wenn er seine Gegner verabscheut und hasst. Diese Umstände würde er dem Feind niemals zeigen.

Lin tritt selbstbewusster auf als sein Gegenpart, und wenn er in der inneren Welt direkt auf Jin trifft, fängt er sofort damit an ihn zu verunsichern, auf verbale Weise. Dann setzt er natürlich alles daran die Kontrolle zu erlangen. Hat er diese, tut er nichts lieber, als seine Umgebung zu zerstören. Selbst, wenn niemand in der Nähe wäre, würde er anfangen einfach alles, was in seiner Umgebung ist, zu vernichten. Kommunikation zu anderen Leuten außer Jin und Amatsumiko führt er erst gar nicht. Gegenüber dem Schwertgeist verhält er sich recht passiv und neutral, da er der Ansicht ist, dass er die Kräfte des Geistes für sich nutzen kann.


Persönlichkeit:
Jinkakus Persönlichkeit zieren zwei verschiedene. Am wichtigsten ist die, die er täglich zeigt.
Jin ist ein schüchterner Kerl ohne viel Selbstbewusstsein, wobei auch das schon schlimmer war.
Man könnte ihn treffend als Pessimist beschreiben, der in vielen Dingen einfach das Negative sieht, aber gleichzeitig versucht irgendwie das Beste daraus zu machen, auch wenn er genau weiß, dass das Beste bei ihm nicht viel ist.
Seine Selbstzweifel haben ihren Ursprung vor allem in der Akademie, in welcher er zum ersten Mal erlebt hat, was er eigentlich alles nicht kann. Versagensängste waren die Folge. Steht er unter Druck etwas schaffen zu müssen, und er merkt, dass Ausgang dieser Situation ungewiss ist, dreht er durch, will fliehen, und tut das in den meisten Fällen auch. Er ist alles andere als belastbar, was sich äußerst häufig auch in Gesprächen zeigt. Selbst wenn jemand mit ihm herumalbert, oder auf eine sarkastische Weise mit ihm spricht, kann es sein, dass Jin das ganz schnell falsch auffasst und als Kritik versteht.
Jin ist aber nicht nur das, denn wenn auch tief verborgen, so hat jede Person ihre natürlichen Stärken. In seinem Fall sind das seine hohe Intelligenz, wegen der er auch in der 12. Kompanie gewesen ist, und sein hohe Bereitschaft etwas Neues zu lernen oder sich zu verbessern. Er ist sich voll dessen bewusst, dass der einzige Weg seine Schwächen einzudämmen die Stärkung seiner Talente ist. Ohne dieses Wissen und einen gewissen Willen hätte er es niemals so weit geschafft, und wäre bereits in der Akademie gescheitert.
Jins andere Persönlichkeit kommt immer dann ans Tageslicht, wenn Jin unter großem Druck steht. Die Selbstzweifel sind verflogen, und an ihre Stelle tritt eine regelrechte Brutalität. Damit einhergehend ist ein starker Sadismus und Masochismus. Schmerzen verteilen und Schmerzen fühlen, diese beiden Dinge sind für Jin dann das Wahre.
Das Problem dabei ist, dass diese Persönlichkeit nahezu keine Kontrolle über Jins Fähigkeiten hat. Kido ist ihm völlig fremd, genauso eine vernünftige Art Kraft und Tempo zu nutzen. Die zweite Persönlichkeit ist ein Hau-Drauf-Charakter, der zuschlägt, ohne nachzudenken, was ihn zu keinem ernst zu nehmenden Gegner macht.
Geht die andere Persönlichkeit von Jin jedoch mit seinem inneren Hollow einher, sieht das Ganze anders aus.
Sein Name lautet nach eigener Aussage – ähnlich zu Jinkaku – Linkaku, und er selbst benutzt die Abkürzung Lin.
Er besitzt ähnliche Eigenschaften wie Jins zweite Persönlichkeit, aber Lin geht noch ein Stück tiefer. Er kennt seine Fähigkeiten, und die Jins, natürlich und weiß sie einzusetzen. Nach Jins Meinung überschätzt er sich vollkommen und hält sich für den Größten, was Lin selber nie einsehen würde. Letztendlich ist es aber so.
Wie jeder innere Hollow hat er ein starkes Interesse an Momenten, in denen sein Wirt schwach ist, sodass er die Kontrolle übernimmt. In Jins Fall ist es wegen der zweiten Persönlichkeit zusätzlich so, dass Lin jederzeit ein Gespräch mit Jin anfangen kann, selbst wenn Jin grad vollkommen selbstsicher ist. Meistens versucht er so, Jin zu verunsichern, um ihn zu schwächen und die Kontrolle zu übernehmen.
Ein tief versteckter Teil seines Charakters empfindet jedoch einen Funken Mitleid für seinen Wirt, der es ziemlich schwer hat. Er würde ihn deswegen jedoch nie anders behandeln, geschweige denn ihm das mitteilen. Er ärgert sich selbst, wenn er sich dabei ertappt.

Durch einige Ereignisse in der letzten Zeit hat Jin jedoch erkannt, dass er den Kampf nicht verabscheut. Im Gegenteil, er mag ihn. Solange er an der Kontrolle ist, fühlt er sich sicher und stark, wenn er kämpfen kann, und sein Lebensinhalt als Shinigami ist eben auch der Kampf. Sein innerer Hollow verkörpert zunehmend dieses Verlangen, und je mehr Jin akzeptiert, dass er ein Mann des Kampfes ist, umso mehr verschwindet seine zweite Persönlichkeit in den Hintergrund und bleibt Teil des Hollows. Jin muss zudem eingestehen, dass dieser nicht nur seine eigenen Interessen verfolgt, sondern auch gerade, wenn es um den Kampf geht, die Interessen von Jin in sich vereinigt. Das hat Wirt und Hollow näher aneinander gebracht, als beiden lieb ist. Im Zuge dessen tritt Jins zweite Persönlichkeit nur noch äußerst selten auf.

Vorlieben:

- Forschung
- Bücher
- sich zu steigern
- Musik
- Kampf
-(Sadismus, Masochismus, bezogen auf seine zweite Persönlichkeit)

Abneigungen:

- Sadismus, Masochismus (als Hass auf seine zweite Persölichkeit
- seine Schwächen
- Kritik
- Druck

Besonderes:
Jin hat eine seltsame Beziehung zum Gesang der Wale, der ihn auffallend beruhigt.
Lin hasst Wale; zudem nennt er Jin häufig „Guy“.


Kampfstatistik


"It's time for me... for us to fight!"


Stärken:
Jin verlässt sich völlig auf seine körperlichen Fähigkeiten, weswegen vor allem der waffenlose Kampf seine Stärke ist. Um Hakuda jedoch erfolgreich nutzen zu können, muss man stark und schnell sein. Durch intensives Training hat Jin genau das erreicht.
Aufgrund der Tatsache, dass die Kontrolle über seine Maske sich dadurch erhöht, dass er eine erhöhte Ausdauer hat und dadurch mehr wegstecken kann, und dadurch, dass Hakuda eine sehr intensive Art zu kämpfen ist, lässt sich auch nichts negatives über seine Ausdauer sagen.

Schwächen:
Wer so verstärkt Hakuda nutzt wie Jin, vernachlässigt natürlich seine Zanjutsu-Künste. Demnach besteht bei Jin hier ein extremer Nachteil, der aber bei ihm schon immer bestand.
Zudem stehen ihm des Öfteren seine Selbstzweifel, aber auch seine Versagensängste im Weg. Hat er einen Auftrag oder befindet er sich in einem Kampf, so verlässt ihn schnell die Hoffnung, wenn sein Gegner viel stärker ist als er selbst. Natürlich zählt auch seine Schizophrenie zu seinen Schwächen. Sind seine charakterlichen Probleme äußerst präsent, dauert es nicht lange, bis seine viel brutalere Persönlichkeit die Kontrolle übernimmt. Diese hat natürlich lange nicht die Kontrolle über Jins Fähigkeiten, weswegen er in diesem Zustand leichter zu schlagen ist.

Kampfstil:
Sein Hakuda-Kampfstil beruht zu großen Teilen auf einer sehr akrobatischen Version dessen, die zu großem Teil die Umgebung mit einbezieht. Diese Art zu kämpfen hat er natürlich vor allem in der Menschenwelt gelernt, nachdem er aus der Soul Society geflohen ist. Wände, Häuser, Bäume. All diese Dinge sind wunderbare Orte, um neue Angriffe zu starten, oder sich dort zu verstecken.
Ansonsten sucht er den frontalen Kampf, in welchem er seine Gegner durch gezielte Schläge zu Fall bringen will. Dabei nutzt er die perfekte Mischung aus Kraft und Geschwindigkeit.
Zur Unterstützung nutzt er niedere Kidosprüche, meist von Bakudo-Art, doch nur, wenn er darin einen Nutzen sieht, denn sie anzuwenden kostet oft Zeit.
Die Intelligenz, die Jin auf natürliche Weise mitbringt, prägt natürlich seinen Kampf. So beobachtet er seinen Gegner natürlich genau, um Stärken und Schwächen zu analysieren und zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen.

Ausrüstung:
- Zanpakuto „Amatsumiko No Yoroi“
- Handschuhe
- Notizbuch
- Gigai

Besonderes: ---

Stats:

  • Reiatsu: 320
  • Geschwindigkeit: 424
  • Stärke: 424
  • Zanjutsu: 112
  • Hakuda: 440
  • Reiatsukontrolle: 280
  • Ausdauer: 440



Lebenslauf

Ziel:
Jins Ziel ist es sich wieder nahtlos in die Welt der Shinigami einzugliedern, um sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Damit hängt jedoch auch zusammen, dass er lernen muss seinen Hollow vollständig zu kontrollieren, um keine Gefahr für seine Mitmenschen zu sein.

Bezugspersonen:
Kuro:
Der Junge ohne Nachnamen, der mit Jin in Rukongai lebte. Er war es, der Jin dazu gedrängt hat der Shinigamiakadmie beizutreten, da Jin Anzeichen von Reiatsu zeigte und zudem ziemlich intelligent erschien.

Kunishi Seijin:
Der Taichou der 12. zu seiner Zeit. Er hat großes Interesse an Jin gezeigt, nicht zuletzt wegen seiner zweiten Persönlichkeit. Jin sah ihn dadurch an Mentor, da er es war, der ihm empfahl sich mit seiner Schizophrenie zu arrangieren.

Light:
Eine junge Frau, deren wirklichen Namen er nie erfuhr. Sie war ein Vizard, als Jin in die Menschenwelt floh, und sie half ihm seine neuen Kräfte zu kontrollieren. Sie war nicht lange bei ihm, sondern verschwand nach einiger Zeit wieder. Über ihren momentanen Zustand ist ihm nichts bekannt.

Ryu Kasor:
Ein Shinigami der 12., mit dem Jin befreundet war. Jin musste mit ansehen, wie er während einer Mission verstarb, zu dieser Zeit war er schon Vizard. Was Jin für sich behält: Er hat ihn getötet.

Dora:
Ein Vizard, den er in der Menschenwelt traf. Zwischen den beiden entwickelte sich so etwas wie ein Bündnis und Jin war einfach froh einen anderen Vizard zu treffen.

Koru Tsuna:
Der Segunda Espada hat Jin aus der Hand der Arrancar freigegeben - zu einem hohen Preis. Damit sind die Schicksale der beiden nun verbunden.


tabellarischer LL:
000 – Wiedergeburt in Rukongai, Start seines Überlebenskampfes
010 – Hoffnungslosigkeit aufgrund seiner mangelnden Stärke
012 – Zusammenschluss mit mehreren gleichaltrigen Personen in Zaraki
030 – Tritt der Shingamiakademie bei, nachdem ihm seine Ersatzfamilie dies empfahl
040 – Wird nach langer Ausbildung als Shinigami in der 12. Kompanie aufgenommen
045 – Beginn eines harten Trainings, um Anforderungen gerecht zu werden
050 – Bildung der zweiten Persönlichkeit
064 – Spezialisierung auf Hakuda
132 – Erlangen des Shikais
149 – Beförderung zum 5. Sitz
208 – Tod von Aizen und vieler wichtiger Shinigami, Beginn des Krieges
209 – Beförderung zum Fukutaichou
229 – Experiment, Jin wird zum Vizard
261 – Jin tötet unkontrolliert seinen ehemaligen Kameraden Ryu
308 - RPG-Start
308 - Treffen mit Dora, rettet Sho vor dem Tod, wird von der Fraccion des Segunda entführt und von Koru selbst zurück nach Rukongai befördert

Geschichte:

Prolog:


Wer in Rukongai wiedergeboren wird, freut sich natürlich erstmal. Toll, ein zweites Leben.
Jin nicht. Der Tod war eine willkommene Abwechslung zum bisher schäbigen Leben, aber wie sein erstes Leben war, hatte er gar nicht mehr in Erinnerung. Und trotzdem wusste er, dass er keinen Grund zum Freuen hatte.
Früh erfuhr er, in welchem Bezirk er hier gelandet war: Zaraki, dem schlimmsten Bezirk in Nord-Rukongai.

Kapitel 1 – Rukongai und die drei Straßenjungen:


Ein Kampf um das nackte Überleben beginnt. Zehn Jahre lang schlug er sich durch kluge Einfälle irgendwie durch. Er überlebte durch den Diebstahl lebenswichtiger Dinge. Er überlebte, indem er sich versteckte, wann immer es nötig war. Zehn Jahre hielt er durch, bis er schlussendlich einsah, dass das Leben einfach um des Lebens willen absolut keinen Sinn hat.
Fortan strengte er sich nicht wirklich an, und zwei Jahre vegetierte er nur so dahin. Wie er das überlebt hat, fragt er sich noch heute.
Dann, zwölf Jahre nach seiner Wiedergeburt, lernt er zwei junge Männer kennen, denen es ähnlich geht wie er. Zusammen schmieden sie einen Plan: Jin, Kuro und Shi beschließen sich solange durch zu schlagen, bis sie genug Vorräte und Kraft haben, um Nord-Rukongai zu verlassen. Das Ziel ist einer der besseren Bezirke des Ringes um Sereitei.
Auch Jin erfährt in dieser Zeit, dass er nicht ganz so hilflos und schwach ist, wie er immer dachte. Seine Intelligenz hilft ihm Kuro und Shi zu unterstützen.
Weitere 18 Jahre können die drei das Leben an sich genießen, aber für die Flucht aus Rukongai fehlte ihnen immer der Mut. Für Jin jedoch sollte dies nicht das Ende sein.
Beide, Kuro und Shi, sind sich einig, dass Jin nicht hierher gehört, sondern in die Shinigamiakadmie, jenem heiligen Ort, der Zutritt zu den Gotei 13 und damit dem gelobten Land verspricht. Jin hadert mit sich selbst, weiß er doch, wie nutzlos er eigentlich ist.
Letztlich lässt er sich jedoch überzeugen, und Kuro und Shi überlassen ihm sämtliche Vorräte und angesammelte Kleidung für seinen langen Weg zur Akademie.
Mehrere Wochen ist Jin unterwegs, denn der Weg ist ihm absolut unbekannt. Letztlich jedoch erreicht er sein Ziel, und zum ersten Mal in seinem Leben spürt Jin, was ein Erfolg ist und wie er sich anfühlt.
Hatte er jedoch sein altes Leben für hart empfunden, so empfand er die Ausbildung in der Akademie als wenigstens genauso hart. Es ging natürlich nicht mehr um sein Leben, aber es ging um etwas wichtigeres:
Einen Zweck, der sein Leben füllen sollte, eine Aufgabe.
Für diesen musste Jin zehn Jahre trainieren und besser werden. Eine Zeitspanne, die für die Akademie lang, aber nicht ungewöhnlich ist.

Kapitel 2 – Ein Lebenszweck?


Aufgrund seines großen Wissens, welches er sich in der Zeit angeeignet hat, und seiner Lernbegierigkeit, teilt man ihn der 12. Kompanie zu. Diese Einheit ist bekannt für Forschung und Entwicklung, und auch Jin ist froh fortan dieser Kompanie anzugehören. Die 12. ist wie geschaffen für einen Shinigami wie Jin, der seinen Schwerpunkt jetzt auf die Anschaffung weiteren Wissens legt. Für Jin gibt es viel zu lernen, über die verschiedenen Rassen, aber auch über theoretische Aspekte des Kampfes, die in der Entwicklungsabteilung gern gesehen sind.
Dennoch scheinen die üblichen Aufgaben eines Shinigami für Jin unmöglich, was zu einer erhöhten Trainingsbereitschaft bei ihm führt. Fünf Jahre lernt und trainiert er, um besser zu werden, doch der Druck, der auf ihm lastet, ist groß.
Seine Persönlichkeit hält dem Druck nicht stand, und spaltet sich ab. Die zweite ist unterschiedlich zu Jins normalem, unsicheren Charakter, wie er schnell feststellt, und es fällt ihm schwer die Kontrolle über sein wahres Selbst zu behalten.
Da sein Problem mit der Persönlichkeit unmittelbar mit seinen Selbstzweifels und Versagensängsten zusammen hängen, empfiehlt ihm der damalige Taichou das Angehen des Problems durch ein weiteres Training, welches seine natürlichen Stärken fördern soll.
Aufgrund dessen, dass Jin keinerlei Begabung im Schwertkampf hat, konzentriert er sich auf den waffenlosen Kampf Hakuda. Tatsächlich macht er langsam, aber stetig Fortschritte, die zur Festigung seines Charakters führen, aber keineswegs zur Heilung. Das Problem scheint irreparabel, aber Jin lernt halbwegs damit umzugehen.
Erst nach 14 Jahren gelingt es ihm seinen Kampfstil vollständig auf Hakuda auszurichten, und damit erfolgreich zu sein.

Kapitel 3 – Du bist nicht allein

Fast 70 Jahre lang kann Jin in der 12. Kompanie so seinen Dienst tun. Er ist zufrieden mit seinen Fortschritten, weiß jedoch, dass mehr möglich ist. Als Shinigami besitzt er ein Zanpakuto, welches aufgrund seines Hakuda momentan eher Beiwerk ist. Es bleibt ihm keine Wahl, als den Namen des Schwertgeistes zu erfahren, um die verborgenen Kräfte freizusetzen.
Das weitere Jahr beschäftigt sich Jin neben seinen täglichen Aufgaben immer mal wieder mit seinem Seelenschwert, um mittels Jinzen mit ihm zu kommunizieren.
Irgendwann wird Jin tatsächlich erfolgreich, und in einem langen Gespräch zwischen Amatsumiko, seinem Schwertgeist, und Jin erfährt er den Namen. Gleichzeitig jedoch macht der offensichtlich nur aus einer Rüstung bestehende Geist Jin darauf aufmerksam, dass er nicht mehr alleine ist und es nie war. Jin entfesselt sein Shikai, und lernt mit diesem umzugehen.
Genau 17 Jahre danach verschaffen ihm seine neuen Fähigkeiten und sein Intellekt einen Platz unter den Offizieren der Kompanie.

Kapitel 4 – Der Anfang vom Ende


Der Aizen-Komplott fordert viele Opfer, und selbst Jin hatte in dem Taichou nichts Böses vermutet. Der Kampf gegen die neuen, starken Arrancar fordert die Gotei 13, doch Jin wird glücklicherweise nicht an der Front eingesetzt, sondern soll mit der 12. an Möglichkeiten arbeiten Vorteile gegenüber den Gegnern zu erlangen. Bevor es zum Durchbruch kommt, sterben Aizen und die Kommandanten durch das Hogyoku.
Der große Hollowkrieg bricht aus, und da Personal knapp ist, wird Jin zum Fukutaichou befördert. Gleichzeitig forscht er nach, welche Kräfte das Hogyoku hatte und wie es zum Super-GAU kommen konnte. Jin wird nicht fündig, vor allem deswegen, weil sein neuer Job ihn nahezu komplett einnimmt. Der Druck wächst, und er nimmt ähnliche Maße an, wie früher einmal.
Kunishi Seijin schließlich, ein begabter, aber auch verrückter Mann, bietet seine Hilfe an. Wenig später ist es auch soweit, und zwanzig Jahre nach seiner Beförderung sollte sich sein Leben grundlegend ändern.
Seijin wollte an seiner Persönlichkeitsspaltung experimentieren und diese dadurch heilen. Mittels einer Maschine extrahiert er das bösartigere Chakra der zweiten Persönlichkeit, doch dies führt dadurch, dass eine Gruppe von Hollow auf dem Adjuchas-Level in der Menschenwelt auftaucht. Während Seijin die Steuerung der Maschine unbeachtet lässt, läuft etwas schief. Die Maschine erleidet einen Kurzschlussund sorgt auf brachiale Weise dafür, dass Jins gesamtes Reiatsu beginnt zu entweichen. Gleichzeitig entsteht ein Reiatsuunterdruck, und die Hollows werden unweigerlich auf die Maschine in Richtung Jin gezogen. Ein in Not abgeschossenes Cero bringt Jins Reiatsu in direkten Kontakt mit dem Hollowpendant, und schlussendlich wird Jin durch die Nähe zu den Hollow und den direkten Kontakt zum Reiatsu hollowfiziert. Einige Augenblicke behauptet sich Seijin in der Menschenwelt gegen den hollowfizierten Jin, der in seinem inneren einen Kampf gegen seinen neu gebildeten Hollow beginnt: Lin.
Da auch dieser überrascht ist, und gerade erst in diesen Körper geschlüpft ist, gelingt es Jin irgendwie zu obsiegen.
Jin flieht, da er weiß, welche Folgen eine Rückkehr zur Soul Society hätte. Die Kontrolle über seinen Körper gewährt ihm jedoch keine Ruhe vor Lin, der um Jinkakus Körper kämpft.
Jin ist unterlegen, doch seltsamerweise sorgt der Gesang eines Wales auf dem offenen Meer für eine Art von innerer Ruhe bei Jin, und mit dieser kann er den Hollow schließlich fürs Erste besiegen. Jin kann sich nicht erklären, was an jenem Tag geschah.

Kapitel 5 – Das zweite zweite Leben des Jinkaku Funso


Eine erneute Wiedergeburt, könnte man meinen, denn ein neues Leben beginnt gezwungenermaßen für den ehemaligen Shinigami. Jin entschließt, dass er irgendwann in die Soul Society zurückkehren wird, jedoch erst dann, wenn er seinen Hollow wirklich unter Kontrolle hat.
Jin stellt früh fest, dass der Hollow einen Bezug zu seiner zweiten Persönlichkeit hat. Das bedeutet, dass jeder Persönlichkeitswechsel ein Drahtseilakt ist, der jederzeit zur Übernahme des Hollows führen kann.
Wie ein Engel erscheint ihm in diesen Moment Light, eine weibliche Vizard. Sie klärt ihn auf, was genau er jetzt gerade ist, und hilft ihm bei der Anpassung an sein neues Leben. Er lernt viel und schnell, denn es geht dabei für ihn um alles. Genauso schnell wie sie auftauchte, verschwand sie jedoch wieder.
In den tiefsten Momenten seines Vizarddaseins hat Jin sie gesucht, doch nie gefunden. Er sah Light nie wieder.
Viele, viele Jahre später spürt er ein bekanntes Reiatsu, doch genau in dem Moment, als er seinen alten Freund Ryu sieht, dreht der Hollow durch und übernimmt die Kontrolle. Erst, als Ryu schon tot war, getötet durch die Hand des Freundes, schafft Jin es mit aller Kraft und durch die Tiefe seiner Trauer zu gewinnen.
An diesem Tag schwor er sich nie wieder so die Kontrolle zu verlieren. Ein wichtiger Schritt auf seinem Weg zur vollendeten Kontrolle über das Wesen in ihm.
Inzwischen hat Jin sich eingelebt. Viele Jahre lebt er schon in der Welt der Menschen und hat seinen Hollow einigermaßen im Griff. Einfacher ist es jedoch nie wirklich geworden, doch Fortschritte in seiner ganzen Persönlichkeit hat Jin gemacht. Er ist nicht mehr so schwach wie früher, sondern ist gereift. Ein langer Weg liegt vor ihm, als ein Vizard der neuen Generation.


Probepost:
[EA] Hono Karasu
[ZA] Koru Tsuna
[DA] Funso Jinkaku
[VA] Fudo Kenjiro

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